Auswandern-Uruguay ! Die Alternative zu Europa ? - Mercado de Uruguay

Kriminalität

Re: Kriminalität

Hallo Sunshine-Ranch!
Ich habe Deinen Beitrag gelesen. Es erscheint mir ein bisschen komisch, wenn die Bestohlenen auf die Mailbox sprechen und der Dieb diese abhört und die Papiere zurück bringt. Normalerweise kommt man nur zur Mailbox wenn man eine Geheimnummer eingibt. Diese wusste der Dieb bestimmt nicht. Fazit: Der Dieb hat es nicht über die Mailbox erfahren, das Papiere im Koffer sind, sondern von Nachbarn der Bestohlenen. Es gibt auch freundliche Nachbarn, die in der Not Dinge tun, die sie sonst nicht tun würden.
Vielleicht liege ich ganz falsch, aber ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass jemand fremdes in so ein armes Gebiet geht, um zu stehlen. Es sieht eher nach einer Insider-Arbeit aus.
Sunrise

Re: Kriminalität

nicht unbedingt, Sunrise
Solange das Handy eingeschaltet ist, komme ich auch ohne Geheimnummer an die Mailbox. Und man kann ein Handy auch so einstellen, dass man überhaupt keine Geheimnummer braucht. Tatsache ist, dass Diebstähle überall vorkommen, und dass es dabei nicht unbedingt um Luxusartikel gibt. Einer Frau in meiner Nachbarschaft wurde schon Wäsche von der Leine geklaut. Einem Deutschen wurden Schuhe gestohlen, die er vor der Tür stehen hatte. Einem Handwerker wurde vor unserem Haus die Werkzeugtasche aus dem Auto gestohlen, während wir uns auf der Terrasse hinter dem Haus mit ihm unterhielten. Es entstand ein Schaden von ca. 150 Dollars, was für einen Einheimischen ein schwerer Verlust ist. Vorgestern wurde das Haus meines Nachbarn aufgebrochen. Es ist eine recht primitive Holzhütte, die nur an Wochenende genutzt wird. Viel zu klauen gabs da nicht. Der Einbrecher hat den Heisswasserboiler abmontiert, ist aber dann anscheinend gestört worden und hat ihn im Garten stehen gelassen. All diese Dinge sind hier in den letzten 2 Monaten in unmittelbarer Nachbarschaft passiert. Walkabout könnte diesen Erfahrungsbericht noch um einige Punkte verlängern.
Einbrüche und Diebstähle sind nun mal leider an der Tagesordnung. Nicht ohne Grund sind in der Mehrzahl der Häuser Alarmanlagen und Gitter installiert und ständig Autos der Sicherheitsdienste unterwegs. Nicht ohne Grund laufen auf den Grundstücken extrem viele Hunde herum, und nicht ohne Grund haben viele Leute Schusswaffen im Haus. Es gibt Regionen, die sind sicherer als andere, aber Vorsicht ist überall angebracht. Viele Uruguayos sind der Meinung, dass das Problem der ansteigenden Kriminalität von der Regierung totgeschwiegen wird, um eben Uruguay als besonders sicheres Land darzustellen. Mir haben aber schon verschiedene Taxifahrer erzählt, dass sie sich weigern, nachts durch bestimmte Stadtteile Montevideos zu fahren.
Es besteht sicher kein Grund zur Panik, aber dieses Thema sollte auch nicht verharmlost werden. Vor zur Schau gestelltem Reichtum kann auf jeden Fall bei keinem der mir bekannten Deutschen die Rede sein.

Re: Kriminalität

Hallo Eddi,

Danke für die Aufklärung. D.h. also, Wäsche von der Leine nehmen bevor mann weg geht, alle Fenster und Türen zu und die Alarmanlage an. Ich finde das zwar schlimm, kenne es aber von den USA. Da ist es in vielen Gegenden genauso. Wie ich das sehe, besteht das Problem inzwischen weltweit. Eigentlich schade! Das soll mir aber nicht die Lust an UY nehmen. Ich finde das Land sehr sympatisch und die Leute äußerst freundlich. Und wie gesagt, Kriminalität gibt es inzwischen überall.

Re: Kriminalität

@ Eddi

Vielen Dank für Deine Ausführungen zum Thema „Kriminalität“. Du stellst tatsächlich Mord, Todschlag, Drogen, Körperverletzung, (Kindes-)Misshandlungen, Vergewaltigungen, Unfälle mit Todesfolge, jahrelanges Stalking, etc. mit Kleinstkriminalität auf eine Stufe?

Mit Deiner Ausführung bestätigst Du nicht nur die Sicherheit im Land Uruguay und beantwortest Dir Deine oben gestellte Frage an mich selbst, sondern stellst auch Deine subjektiven Ausführungen zum Thema „Lebenshaltungskosten“ zur Disposition, so dass sich alle User/Leser erfolgreich ein realistisch-objektives Bild von dem tatsächlichen Alltag in Uruguay machen können.

Gruß Tine



Re: Kriminalität o.T.

Re: Kriminalität

Ich lese diesen verzerrenden Beitraege nun schon eine Weile mit, sagte mir, was solls, warum sich einmischen.
Aber jetzt reicht es!
Die Waesche von der Leine nehmen?
Mit Revolver unter dem Kopfkissen schlafen?
Taxifahrer fahren nicht in bestimmte Gegenden?
Ich glaube, Ihr spinnt.
Ich lebe seit 32 Jahren in diesem Land und bei mir wurde noch NIE
eingebrochen.
Ich will nicht bestreiten, dass es Einbrueche gibt, aber diese
Angstmacherei ist geradezu an den Haaren herbeigezogen.

Wenn das alles so furchtbar ist, warum lebt ihr dann hier?
Ihr koennt doch in jedes Land der Welt auswandern, wo ist es denn besser als hier?

walkabout, es tut mir leid zu hoeren, dass wohl in dein Auto mehrfach eingebrochen sei, glaub mir es ist ein furchtbarer Zufall.
Ich fahre einen BMW und hatte nie ein Problem, es ist wohl die alte Geschichte:
am falschen Platz, zur falschen Zeit.
Adam haette den Apfel nicht essen sollen, es gibt kein Paradies.
Aber hier ist immer noch ein sicheres Land und wer meint, irgendjemand unterschluege Nachrichten, damit mehr Touristen kommen, hat nichts von der Urug. Seele begriffen.
Berechnung um schnellen Profit zu machen hat nichts mit Uruguay zu tun.

Die amtierenden Regierung hat schon Einiges verbessert, mein Vertrauen hat sie weiterhin.

Also Allen, den es hier zu gefaehrlich ist:
ein gutes Leben anderswo, aufwiedersehen


Re: Kriminalität

Tine, nimms mir nicht übel, aber dein ...................... ist wirklich nur sehr schwer zu ertragen. Anscheinend bist du nicht einmal in der Lage, einfache Texte zu verstehen.
Ich habe keinerlei Vergleiche angestellt und nirgendwo irgendwas mit etwas anderem auf eine Stufe gestellt. Ich habe eine Aufzählung diverser Vorfälle geliefert, weiter nichts.
Was die Lebenshaltungskosten angeht, verwendest du richtigerweise den Begriff "subjektiv". Wo liegt also hier das Problem? So eine Ausführung kann niemals objektiv sein, da doch die Menschen recht unterschiedliche Ansprüche haben. Es gibt Menschen in Uruguay, die mit 150 Dollars im Monat überleben müssen. Vielleicht solltest du dir erstmal vor Ort anschauen, wie so ein Leben aussieht, bevor du hier deine Kommentare postest. Und wie schon mehrfach gesagt, wenn du dir aus der Ferne ein objektives Bild machen willst, dann stöbere auf den Homepages von Versorgern, Supermärkten und Behörden und suche dir die Preise, die dir gefallen. Ob das dann am Ende wirklich deine Lebenshaltungskosten sein werden, das sei mal dahingestellt. Willst du dir wirklich ein objektives Bild vom Alltag hier machen? Oder suchst du nicht vielleicht eher nach einer Bestätigung deiner weltfremden Vorstellungen?
Du informierst dich leider nicht vielseitig, sondern selektiv.

@Walkabout

du hast zwar Recht, was die Abstumpfung durch Fehlalarme angeht, trotzdem sollte man den Wert einer Alarmanlage nicht unterschätzen. Zumindest Gelegenheitsdiebe werden schon abgeschreckt. Die gehen dann doch lieber zu den Häusern ohne Anlage.
Zur Schnelligkeit der Sicherheitsdienste kann ich auch etwas sagen. Wie du weisst, löst unser Hund gelegentlich mal einen Fehlalarm aus. Normalerweise ist der Sicherheitsdienst innerhalb von 5-10 Minuten vor Ort. Die sind also recht schnell. Etwas anders sieht es dem Vernehmen nach bei der Polizei aus. Da kann es schon mal ne halbe Stunde dauern.

@Sunrise

keine Sorge, mir nimmt das auch nicht die Lust an Uruguay. Ich finde es nur etwas merkwürdig, dass manche Leute dieses Thema gern ausblenden möchten. Und amüsant finde ich auch jetzt wieder (wie schon bei den Lebenshaltungskosten), dass meine Ausführung von hier lebenden Deutschen bestätigt werden, während ahnungslose Möchtegern-Auswanderer wie Tine es natürlich besser wissen, ohne jemals das Land gesehen zu haben.

Re: Kriminalität

@ Antonio

Deine Aussagen decken sich mit den Erfahrungen etlicher anderer, die seit Jahren in Uruguay leben, bzw. sogar dort geboren sind. Eddi scheint sich seine persönliche Realität ebenso zurecht geschustert zu haben, wie er auch gern zu maßlosen Übertreibungen und zu Hitchcock-Drehbüchern neigt. Eigentlich bedauernswert, wenn er damit nicht gleichzeitig dem Land Uruguay einen sehr üblen Dienst erweisen würde und mit seinem Immigrantena... das nieder reißt, was das Land in den letzten Jahren mühsam aufgebaut hat. Manche vergessen eben ganz schnell und gern, dass sie nur geduldete Ausländer in einem Land sind....

@ Eddi

Was immer Du jetzt noch weiter an Gift und Galle spuckst: spuck es weiter, wenn es Dich glücklich macht. Ist wahrscheinlich die einzige Freude, die Du überhaupt hast!

Gruß Tine

Re: Kriminalität

Antonio, herzlichen Glückwunsch, dass bei dir noch keiner eingebrochen ist. Bei mir auch noch nicht. Aber die Erfahrungen, die Walkabout, Sunshineranch und ich hier weitergeben, sind leider keine Erfindungen.
Könnte es vielleicht sein, dass du bisher einfach Glück gehabt hast?
Was sollen diese Schönrednereien, dass Uruguay die letzte Insel der Glückseligen in Lateinamerika ist? Es ist ruhiger hier als in den Nachbarländern, das stimmt. Aber es ist lächerlich, die tatsächlich existierende Kriminalität zu leugnen. Kann sein, dass manche Leute diese Art Information nicht lesen möchten. Niemand hat gesagt, hier wäre es zu gefährlich. Es geht einfach darum, auch die negativen Seiten dieses Landes zu beschreiben.


Tine, weise mir doch eine einzige Übertreibung nach. Dummerweise bist du doch nicht einmal in der Lage, die Internetausgaben der hiesigen Presse zu lesen. Du unterstellst Unwahrheiten und Übertreibungen. Willst du nicht wahrnehmen, dass meine Aussagen von hier ansässigen Deutschen bestätigt werden? Solange du nicht die deutsche Provinz verlässt und dir die grosse, weite Welt aus der Nähe ansiehst, musst du dir nun mal Klugscheisserei vorwerfen lassen. Kam von dir nicht auch die lächerliche Behauptung, Uruguayos würden nicht in Supermärkten einkaufen?

Re: Kriminalität

Ich fasse mal zusammen: Eddi genau seit 5 Monaten im Land, sunshineranch seit 7 Monaten im Land erklaeren hier der Welt, wie Uruguay ist. Kaum was gesehen,nichts verstanden aber machen hier den Fremdenfuehrer. Eddi und Sanne haben selber keinen Einbruch erleben muessen, geben Hoerensagen weiter. Panikmacher, Wichtigtuer nenne ich das.