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Brunsbüttel Ports: Umbau einer Offshore-Plattform. WZ vom 09.09.2009

Brunsbüttel Ports: Umbau einer Offshore-Plattform. WZ vom 09.09.2009



Brunsbüttel Ports: Von Flaute keine Rede


Brunsbüttel/rp

– Wirtschaftsflaute – Frank Schnabel, Geschäftsführer der
Brunsbüttel Ports kann für die drei Häfen der Schleusenstadt kein
Absacken der Umschlagszahlen erkennen. Im Gegenteil, die frühere
Hafengesellschaft meldet erneut Wachstum.


„Der Güterumschlag in Elbehafen, Hafen Ostermoor und Ölhafen konnte
erneut gesteigert werden“, so Schnabel. Das Wachstum zwischen Januar
und August konnte um 3,5 Prozent auf 6,7 Millionen Tonnen gesteigert
werden. So lag allein der August um neun Prozent über dem
Vergleichsmonat des Vorjahres.


Ausschlaggebend, so Schnabel, seien vor allem ein Anstieg bei
trockenen Massengütern, ein stabiler Umschlag bei Flüssiggütern sowie
„zusätzliche Projektladungen“, etwa der Umschlag von Windkraftanlagen
gewesen. Fazit des Hafenchefs: „Die breite Aufstellung als
Universalhafen mit hoher Flexibilität und absoluter Kundenorientierung,
sind die Rezepte für die erfolgreiche Entwicklung der Hafengruppe
Brunsbüttel Ports.“


Das zur Schramm group gehörende Unternehmen hat jetzt einen weiteren
Auftrag an Land gezogen: Der Elbehafen hat die Auschreibung für den
Umbau der Offshore-Plattform „Buzzard“ der Firma GeoSea für sich entschieden.


Auf dieser so genannten Jack-up-Plattform
werden alle für den Einsatz auf See benötigten Komponenten für
Offshore- Windkraftanlagen, die entsprechenden Hebe- und
Installationseinrichtungen und weitere Materialien transportiert.
Außerdem befinden sich Wohneinrichtungen für das Einsatzpersonal auf
der „Buzzard“.


Die Plattform wird nach einem Einsatz am Offshore-Windpark
„Alpha Ventus“ für einen weiteren Einsatz vor Borkum fertig gemacht.
„Alpha Ventus“ wird von einem Konsortium aus EWE, Eon und Vattenfall,
die Deutsche Offshore- Testfeld und Infrastruktur GmbH, betrieben. Im
Brunsbütteler Elbehafen wird die 43 Meter lange und 30 Meter breite
Plattform abgerüstet und so Platz geschaffen für den Transport einer
kompletten Fünf-Megawatt-Windkraftanlage.
Zudem erhält die „Buzzard“ einen Hubschrauberlandeplatz, bevor sie in
14 Tagen wieder in die Nordsee vor Borkum gebracht wird.