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Angelus/Spike - Willkommen bei den anonymen Beziehungsgestörten

Angelus/Spike - Willkommen bei den anonymen Beziehungsgestörten

Autor: Cimmeria
Titel: Willkommen bei den anonymen Beziehungsgestörten
Altersfreigabe: ab 12
Teil: 1/1
Inhalt: Angel und Spike haben Probleme mit ihrer Beziehung. Aber wozu gibt es denn Selbsthilfegruppen
Hauptcharakter(e)/Paar(e): Angel/Spike
Disclaimer: Die Jungs gehören Joss Whedon, ich habe sie mir nur ausgeliehen...


„Willkommen bei den anonymen Beziehungsgestörten. Das hier ist die Spezialgruppe für gestörte Sire-Childe Beziehungen“, begrüßte sie ein Vampir, der als einziger nicht auf einem der zum Kreis aufgestellten Stühle saß.
Spike betrachtete ihn erstaunt, dann sah er Angel an. „Was, zum Teufel, ist das hier? Und was, zum Teufel, machen wir hier?“
Angel hüstelte leicht und schob Spike zu den einzigen freien Stühlen. „Setzt dich hin“, sagte er leise.
Spike blieb demonstrativ stehen.
„Warum?“ Er sah sich verächtlich um. „Sind die alle verrückt oder nur der?“, er wies auf den Vampir, der sie angesprochen hatte und sie jetzt mit einem strahlenden Lächeln ansah.
Die anderen Vampire sahen weit weniger freundlich aus.
„Spike, setzt dich und sei ruhig“, ermahnte ihn Angel.
Spike sah ihn empört an.
„Warum grinst der eigentlich so dämlich?“, fragte er dann und schüttelte eine Zigarette aus dem Päckchen.
„Oh tut mir leid, aber hier herrscht Rauchverbot“, sagte der immer noch stehende Vampir freundlich.
Spike zuckte nur die Schultern, dann sah er wieder Angel an. „Gehen wir?“
Angel schüttelte den Kopf und setzte sich, wobei er Spike nachdrücklich auf den freien Platz neben sich nötigte.
„Okay, warum sind wir hier?“, fragte Spike dann noch einmal.
Aber bevor Angel antworten konnte, zog sich der bisher stehende Vampir einen Stuhl heran.
„Ich bin Amadeus. Zu Lebzeiten sagte man mir ein großes musikalisches Talent nach“, er lachte verhalten, „noch heute habe ich einen ausgesprochenen Hang zu Musikern!“
Die meisten Vampire lächelten beifällig.
„Heute begrüßen wir zwei neue Freunde in unserer Runde!“ Er wies auf Angel und Spike. „Wenn ihr euch kurz vorstellen würdet? Und vergesst nicht, eure Beziehung zu definieren.“
„Beziehung definieren?“, fragte Spike verständnislos, „soll das heißen, wer fickt wen?“
„Nein“, knurrte Angel aus dem Mundwinkel, bevor er aufstand. „Ich bin Angel und das ist William. Mein Childe.“
Der ganze Kreis murmelte: „Hallo Angel.“
Er setzte sich wieder und stieß Spike an. „Jetzt bist du dran.“
„Was? Ach so, ja.“ Spike stand auf. „Okay, ich bin Spike. Nicht William, wie dieser große, irische Trottel es eben behauptet hat.“
„Hallo Spike“, erklang die allgemeine Begrüßung.
Angel sprang wieder auf. „Sein richtiger Name ist aber William. Und ich nenne ihn nun mal so. Schließlich ist er mein Childe und muss mir gehorchen!“
„Gehorchen? Dir? Wer har dir den Floh ins Ohr gesetzt?“, knurrte Spike. „Eigentlich heißt er ja Angelus. Aber er denkt, Angel klingt besser, seitdem er niemand mehr tötet!“
Angel wollte schon auf ihn losgehen, wie immer, als sich Amadeus einmischte. „Aber, aber, ihr seid doch heute hier um zu lernen, wie ihr mit solchen Problemen besser umgeht.“
Er wartete, bis sich Angel wieder gesetzt hatte und auch Spike zum hinsetzen gezwungen hatte.
Amadeus wandte sich wieder der Runde zu, die das ganze hin und her teilnahmslos verfolgt hatte.

„Dark, letzte Woche haben wir über dein Problem mit deinem Sire gesprochen...“ Der Angesprochene nickte.
„Gut“, freute sich Amadeus. „Berichtet uns doch jetzt von euren Fortschritten.“
Dark sah den Vampir neben sich wütend an. Spike überlegte, ob er jemals zuvor einen Vampir gesehen hatte, der derartig bunt gekleidet war. Wenn ja, konnte er sich jedenfalls nicht daran erinnern.
„Das ist mein so genannter Sire“, fing Dark verächtlich an. „Habt ihr so was schon mal gesehen? Man könnte glauben, er ist in den Sixties hängen geblieben.“
Alle starrten den bunt gekleideten Vampir an, die meisten mit unverhohlener Abneigung.
„Und dann sein Name“, fuhr Dark fort und man merkte ihm an, welche Überwindung es ihn kostete. „Er nennt sich…“, Darks Stimme war fast unhörbar, „Gänseblümchen.“
Unterdrücktes Gelächter mischte sich mit würgenden Lauten.
Spike stand auf und stellte sich vor Gänseblümchen.
„Wenn du mein Sire wärst würde ich dir jedes Blütenblatt einzeln ausreißen“, sagte er empört. „Du bist ja eine Schande für uns Vampire, noch schlimmer als mein dämlicher Sire.“
Gänseblümchen sah ihn nur aus verhangenen Augen an und hob die Hand. „Friede, Bruder.“
Spike knurrte und wollte sich auf ihn stürzen, aber ein fester Griff um die Taille hinderte ihn daran. Angel zerrte ihn auf seinen Platz zurück.
„Misch dich nicht überall ein!“, brummte er.
„Lass mich, ich will ihn umbringen“, fauchte Spike und kämpfte, um sich zu befreien. Die anderen Vampire sahen voller Erwartung auf eine Schlägerei zu.
„Dann schläfst du heute alleine. Und auch den ganzen nächsten Monat“, flüsterte Angel ihm zu.
Spike überlegte. „Du meinst, du erzählst mir keine gute Nacht Geschichten, in denen lauter schmutzige Wörter vorkommen?“, fragte er dann vorsichtig.
Angel nickte.
„Und du fickst mich nicht? Eine ganzen Monat lang nicht?“
Angel nickte wieder.
„Hm, ich fasse ihn nicht an, okay?“
Angel nickte zum dritten Mal, nachdrücklicher als vorher, aber er legte seinem Childe auch den Arm um die Schultern und flüsterte ihm etwas ins Ohr.

Amadeus hatte bisher nicht eingegriffen, jetzt stand er auf und klatschte in die Hände.
„Sehr gut, Angel. Wie ihr seht, kann man durch die richtige Wortwahl eine Situation deeskalieren.“
„Hä?“ Einer der anwesenden Vampire wandte sich fragend an seinen Nachbarn.
„Was er meint ist, quatschen statt zuschlagen“, antwortete der gelangweilt.
„Versteh ich nicht.“ Der erste Vampir sah eindeutig verwirt aus.
Der zweite Vampir, der geantwortet hatte, verdrehte die Augen. „Mein Gott, warum ist mir erst nach deinem Tod aufgefallen, wie blöd du bist?“
„Du hättest mich ja nicht umbringen müssen!“, sagte der erste beleidigt.
„Wenn ich das früher gewusst hätte, hätte ich es auch nicht gemacht.“
Die beiden funkelten sich an, was zumindest Spike sehr amüsierte.
„Einer so blöd wie der andere“, sagte er zu Angel, der zum ersten Mal an diesem Abend seinem Childe zustimmte.
Überhaupt, wenn er so in die Runde sah, hatte er es mit Spike gar nicht mal so schlecht getroffen.
Sicher, sein Childe war laut, aufsässig und rebellisch. Und auch wenn ihm Spikes Geschmack meistens nicht gefiel musste er doch zugeben, dass ihm der unvermeintliche schwarze Ledermantel und die platinblonden Haare immer noch lieber waren als Stirnband und Hippieklamotten. Oder der Name Gänseblümchen.
Ein Schauer überlief ihn. Mit einem Sire, der sich Gänseblümchen nannte, hätte er auch Probleme.
Und so langsam kamen ihm Zweifel, ob es wirklich so eine gute Idee gewesen war, zu dieser Selbsthilfegruppe zu gehen.

Amadeus klatschte wieder in die Hände, im die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
„Bitte keine persönlichen Beleidigungen“, rief er die Gruppe zur Ordnung, „das wollen wir uns doch für unsere Feinde aufheben.“ Mit einem erwartungsvollen Lächeln sah er dann in die Runde.
„Wer möchte uns erzählen, wie die letzte Woche war?“
Allgemeines Schweigen antwortete ihm.
Er seufzte leise, dann sah er Angel an.
„Nun gut, dann würde ich sagen, unsere beiden neuen Freunde berichten noch etwas von sich“, entschied er dann.
Angel und Spike fochten ein stummes Duell mit Blicken aus, das Angel schließlich gewann.

Also, mein Name ist Angel“, fing er an, wurde aber sofort von Spike unterbrochen.
„Eigentlich ja Angelus, aber er… arrrghhh.“
Angels Hand an seiner Kehle unterband jede weitere Äußerung.
„Ich bin dran“, knurrte Angel, „und das heißt, du hast Sendepause!“
Er schüttelte sein Childe noch ein wenig, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen.
„Sadist“, grummelte Spike und rieb sich den Hals. „Jetzt denkt wieder jeder, du stehst darauf, mich zu quälen.“
Voller Entzücken sah er, wie Angel rot anlief. Der Gedanke, man könnt ihm unterstellen, er würde Gewalt lieben, war ihm peinlich.
Endlich hatte er sich wieder unter Kontrolle und konnte weiterreden.
„Früher, also bevor ich zum Vampir wurde, hieß ich Liam, aber das ist lange her.“
„Du musst nicht beim Urknall anfangen“, gähnte ein Vampir, der bislang nichts gesagt hatte.
Spike bedachte ihn mit einem bösen Blick. Wenn jemand Angel unterbrach, dann war er das, aber sonst niemand.
Angel zuckte nur die Schultern. „Mein Sire hat mir den Namen Angelus gegeben. Ich war der schlimmste Vampir aller Zeiten, für mehr als hundert Jahre habe ich Angst und
Schrecken verbreitet.“
„Zusammen mit mir“, verkündete Spike stolz.
„Ja, ungefähr 30 Jahre lang“, korrigierte ihn Angel säuerlich.
„Pah, ich habe weitergemacht, nachdem du deine Seele hattest“, widersprach Spike stur.

„Seele?“, mischte sich Dark ungläubig ein. Er verzog angewidert das Gesicht. „Du hast eine… Seele?“
„Was dagegen?“ giftete Angel, den die ständigen Unterbrechungen zusehends nervten.
„Ja.“ Dark stand auf und stemmte die Hände in die Hüften. „Ein Vampir mit Seele, das ist doch… abartig. Noch schlimmer als Gänseblümchen!“
Sein Sire nickte zustimmend.
„Ich habe auch eine Seele.“ Spike wartete gespannt auf eine Reaktion, die auch prompt kam.
„Noch so ein Loser!“ Dark spuckte Spike genau vor die Füße, um seine Verachtung zu demonstrieren.
Auch Amadeus wirkte jetzt weniger umgänglich als noch vor kurzem. Trotzdem versuchte er noch einmal, die Situation zu retten.
„Freunde, Freunde, so unangenehm das ganze auch ist, ich denke, nein ich bin mir sicher, unsere neuen Freunde Angel und Spike leiden zutiefst unter ihren… Seelen.“
Alle Blicken hingen an Spike und seinem Sire.
„Hm, bedauerst du es, eine Seele zu haben?“, fragte Angel schließlich.
Spike überlegte kurz, dann lächelte er strahlend. „Eigentlich nicht. Schließlich habe ich sie mir selber besorgt. Und du?“
Auch Angel dachte nach, eine Winzigkeit länger als Spike, dann zuckte er die Schultern. „Manchmal schon, besonders am Anfang, aber inzwischen… inzwischen gefällt es mir, eine Seele zu haben. Klar, auf die Reue könnte ich gut verzichten, aber man kann eben nicht alles haben!“

Einige der anwesenden Vampire gaben würgende Geräusche von sich. Amadeus stand wie erstarrt da und rang nach Worten.
„Das… das ist ein Witz“, brachte er schließlich hervor. „Wenngleich auch ein absolut mieser Witz.“
Angel und Spike sahen sich an. „Hältst du unsere Seelen für einen Witz?“, fragte Angel.
„Na ja, komisch habe ich sie irgendwie noch nie gefunden. Aber kann sein, dass ich diese Art von Humor nicht verstehe. Immerhin bin ich nicht der Klügste.“
Angel beugte sich zu ihm hinüber und gab ihm einen Kuss. „Mir gefällst du so, wie du bist.“
„Du mir auch“, erwiderte Spike das Kompliment.
„Igitt, nicht nur beseelt sondern auch noch schwul. Schlimmer kann es wohl nicht werden!?“, sagte jemand angewidert. Angel musterte die Anwesenden mit einem finsteren Blick, den alle zurückgaben.
„Wie war das?“, fragte er leise und zornig.
„Ihr seid eine Schande für alle Vampire. Eine Seele haben, miteinander rumknutschen, wahrscheinlich pflegt ihr auch freundschaftlichen Umgang mit… Menschen!“
Der Vampir, der das sagte, spuckte das letzte Wort fast aus. Jetzt lehnte er sich zurück und grinste widerlich.
Aber nur solange, bis ihm Angel die Faust in den Mund rammte.
„Stimmt genau, einige meiner besten Freunde sind Menschen.“ Zufrieden beobachtete er, wie der andere Vampir Blut und Zahnstückchen spuckte.
Leider entging ihm dadurch, wie sich jemand von hinten auf ihn warf.
„Angel, pass auf!“
Spike schickte den Angreifer mittels seines stets griffbereiten Pflocks ins Jenseits.
Die Runde der Vampire erstarrte vor Entsetzen. Das ein Vampir einen anderen mit der für sie tödlichsten Waffe angriff, kam einer Kriegserklärung gleich.
Sie heulten wie ein Rudel Wölfe auf, bevor sich einige von ihnen auf Spike warfen. Der grinste erfreut, endlich nahm die Veranstaltung einen angenehmeren Verlauf.
Mit einem Ruck befreite er sich aus der Umklammerung von zwei Vampiren, bevor er dem einen von ihnen ebenfalls einen Pflock ins Herz stieß. Als der andere ihm dafür den Arm brechen wollte, stieß er ihn sein Knie in die Weichteile.
Der Vampir brach jaulend zusammen.

Spike hatte einen Moment Luft und sah sich nach seinem Sire um. Der packte gerade einen weiteren Vampir mit einer Hand an der Schulter und mit der anderen unterm Kinn.
Ein kräftiger Ruck und er hielt den Kopf in der Hand, der ihn noch einen Moment verblüfft anstarrte, bevor er zu Staub zerfiel.
Spike applaudierte enthusiastisch. „Bravo!“
„Hilf mir lieber“, knurrte Angel, bevor er den nächsten Vampir k.o. schlug.
Der Raum hatte sich bereits merklich geleert, da etliche Vampire vernichtet waren.
Spike ließ sich nicht lange bitten. Er tippte einem Vampir auf die Schulter, bis der herumwirbelte. „Was ist?“
„Amadeus, richtig?“, fragte Spike höflich.
Der andere Vampir nickte überrascht.
„Sehr schön, du bist also für den ganzen Schwachsinn verantwortlich.“
„Das ist kein Schwachsinn“, erwiderte Amadeus indigniert. „Selbsthilfegruppen sind ein anerkanntes Mittel, um Probleme zu lösen.“
„Und was für Typen komm zu so’ nen Veranstaltungen?“
Amadeus grinste plötzlich verschlagen. „Typen wie dein Sire, der sich auf einmal für den Retter der Menschheit hält. Oh ja, ich habe von Angel – und Angelus – gehört!“
Spike grinste auch, dann wurde sein Ausdruck böse. „Wenn du schon von Angelus gehört hast, weißt du ja, dass es sehr gefährlich ist, ihn zu reizen. Er hat schon Leute aus geringerem Anlass umgebracht.“
„Das war mal“, winkte Amadeus ab. „jetzt ist er zahm und zahnlos!“
Spike zuckte nur die Schultern, „Mag sein, dass du Recht hast. Aber ich bin nicht zahnlos. Und ganz bestimmt nicht zahm!“
Er lächelte sein breitestes Vampirlächeln, als er Amadeus herumwirbelte, ihm das Knie in den Rücken rammte und ihm mit einem Ruck das Rückrat brach.
Dann zertrümmerte er seelenruhig einen der Stühle und stieß dem fassungslosen Vampir ein gesplittertes Stuhlbein ins Herz.
„Übrigens, Amadeus, bei einem Vampirtreffen sollte man kein Holzstühle verwenden. Viel zu viel potentielle Waffen.“

Die letzen Mitglieder der Selbsthilfegruppe zogen es vor, sich unauffällig aus dem Staub zu machen, bevor sie selber zu welchem wurden.
Enttäuscht sah Spike sich um, aber außer ihm und Angel war niemand mehr da.
„Feiglinge“, brummte er erbost und sah seinen Sire an. „Glaubst du mir jetzt, dass es Blödsinn war, hierher zu kommen?“
Angel nickte zustimmend.
„Wenn wir Problem miteinander haben, dann lösen wir sie auf unsere Weise. Dafür brauchen wir niemand anders!“
Wieder nickte Angel zustimmend.
„Warum hörst du dann nicht auf mich?“
Diesmal nickte Angel nicht. „Weil du mein Childe bist. Ich bestimme, was wir tun!“
Spike winkte ab. „Fängst du schon wieder mit dieser Sire-Childe-Tour an?“
„Ich bin dein Sire und werde es immer sein“, beharrte Angel.
„Schon klar, aber wir leben in einer Demokratie. Das heißt, meine Meinung zählt auch.“ Auch Spike war stur.
Es war wie immer, ein Wort gab das andere und zum Schluss rollten sie verbissen kämpfend über den Boden. Bis Angel leise lachte.

Spike war so überrascht, dass sein Schlag ins Leere ging und er auf Angel fiel.
Bevor er sich befreien konnte, legte Angel fest die Arme um ihn. Und küsste ihn voller Leidenschaft.
„Warum müssen wir uns immer streiten?“, flüsterte er.
„Weil die Versöhnung danach so schön ist?“, grinste Spike. Er wandte sich aus der Umarmung heraus und richtete sich auf.
„Gehen wir“, er hielt Angel die Hand hin und zog ihn hoch, „hier ist es mir viel zu staubig.“
An der Tür blieb er noch einmal stehen und sah in den Raum hinein. „Was ist eigentlich aus diesem komischen Hippie geworden und diesem Rockerverschnitt?“
Angel lächelte. „Du meinst Gänseblümchen und Dark?“
„Genau. Wie kann man sich so blöde Namen aussuchen?“
„Die müssten da drüben liegen.“
Angel deutete auch zwei Staubhäufchen. „Er dachte, ich mache sein Childe an. Als ob ich so was Dämliches tun würde. Ich wollte sein Childe vernichten!“
Spike ging noch einmal zurück und verwischte beide Häufchen mit dem Fuß zu einem. „So, jetzt sind sie sogar über den Tod hinaus vereint!“
Angel schüttelten nur den Kopf, dann griff er nach Spikes Hand und zog ihn mit sich. „Wir haben hier nichts mehr verloren. Gehen wir nach Hause.“

Ende


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Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen.
Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben (Mark Twain)

Re: Angelus/Spike - Willkommen bei den anonymen Beziehungsgestörten

*grinsimkreis*


Heija... Das Ende war sehr genial..." jetzt sind sie sogar über den Tod hinaus vereint!“ Da hab ich mich wirklich weggeschmissen...

Gut vorstellbar, wie Dark sein Gänseblümchen in der Hölle noch Vorwürfe macht... *löl*

Klasse Story ;D

Sille



Dejá vús sind kleine Zeichen für die Wunder dieser Welt, sie geschehn nicht nur in unserer Phantasie....