Reisetagebuch von Ricarda und Inga

Fahrtraining, Doppelbetten und Adrenalin zwischen Invercargill und Queenstown

 Fahrtraining, Doppelbetten und Adrenalin zwischen Invercargill und Queenstown

Angekommen in Invercargill machten sich Andrej (Fahrprofi) und Inga (Fahrschueler) auf, um GM Ingi auf die harten Bedingungen neuseelaendischer Parkplaetze und kurviger Alpinestrassen vorzubereiten...sehr erfolgreich - GM Ingi trotzt seitdem jedem LKW, jeder Kurve...

GM Ricci traeumte auf einem grossen Doppelbett (ganz fuer sie allein) waehrenddessen von den Niagarafaellen Neuseelands, die wir Minuten zuvor in unserer Landkarte entdeckt hatten....dies sollte dann auch der erste Hoehepunkt des folgenden Tages werden...als wir jedoch am naechsten Morgen bereits zweimal unbegreiflicherweise unser Ziel verfehlt hatten, fragten wir Einheimische....die uns etwas entsetzt anschauten, dann lachten und uns nochmal unverfehlbar den Weg erklaerten...da waren wir nun.... wie auf den Fotos unschwer zu erkennen ist, handelte es sich hierbei um etwas groessere Stromschnellen...daneben stand ein Schild: "Im Jahre 19irgendwas entdeckte irgendwer diese Wasserfaelle und nannte sie ironischerweise die Niagarafaelle Neuseelands."

Nun gut - weiter ging es also nach Te Anau in Hoffnung auf groessere Naturwunder....wir schliefen dort, um am kommenden Tag das Highlight - den Milford Sound zu erkunden....es regnete cats and dogs....bis zu diesem Tag waren wir jedoch schon so wettergetestet, dass uns das bissi Regen die Laune nicht verderben konnte...so ging es an Bord unseres Schiffes...und: Wir wurden belohnt!

Die Wasserfaelle waren umso praller und schneller...
Die Seerobben schubberten sich ungeniert an den Felsen...
und die Delphine lieferten eine 1A Show...schienen neugierig, sprangen filmreif aus dem Wasser und fuehrten zu den altbekannten Geraueschen unserer Gemeinde....oooaahhh.....

Als naechstes stand Queenstown auf dem Programm...wo Maggie und Andrej ihre Adrenalinreserven neu fuellten...und ihre Portemonnaies leerten...mit Skydiven, Bungeejumping und White Water Rafting...am Leuchten der Augen konnte man erahnen, wie gluecklich so ein Sprung in die Luft wohl machen muss....

Immer auf der Suche nach einem neuen Kick zog es uns nun nach Franz Joseph...Andrej beschaute die Gletscher per Heli und anschliessend dann zusammen zu Fuss mit der Gemeinde...ein Abrkrachen des Gletschers an der ein oder anderen Stelle fuehrte zu leicht verwirrten Gesichtern...so ging es dann sicher wieder heim ins Hostel...und abends waren alle GM so muede, dass selbst eine Gluehwuermchentour (for free) sie nicht davon abhalten konnte, in ihre Bettchen zu fallen....

Bleibt sauber!
Alles Liebe.
i.A. GM Ricci