Suchtkrank

Es gibt immer einen Ausweg

Es gibt immer einen Ausweg

Es gibt immer einen Ausweg, ich bin seit über 10 jahren abhängig, seit ca. 5 Jahren nur noch Metha.Ich sehe ganz normal und gepflegt aus und ich ziehe 2 Kinder groß, denen es an nichts fehlt.
Das schwierige ist nicht der körperliche Entzug sondern der psychische.Wenn man es UNBEDINGT will, dann schafft man es auch "normal" zu leben ohne Drogen zu nehmen.Klar ist das Methadon auch irgendwo eine Droge aber immer noch besser einmal die Woche zum Arzt zu fahren als jeden Tag nach Geld und Stoff zu suchen.
Was man unbedingt braucht ist etwas das die Leere füllt, die entsteht, wenn man keine Drogen mehr nimmt, sei es durch Arbeit, durch ein Hobby usw. Wenn man natürlich nur daheim rumsitzt und nichts tut wird man früher oder später wieder Rückfällig oder unheimlich depressiv, all das habe ich schon mitgemacht.Genauso muß man radikal mit den Leuten brechen, die man als "Junkiefreunde" bezeichnet denn wenn man clean werden will nützt es nichts wenn man weiter bei den Leuten rumhängt,die Drogen nehmen.Natürlich steht man dann erst einmal alleine da aber es finden sich andere Leute, die auch gut drauf sind ohne Drogen.
Was mir geholfen hat sind meine Kinder und die Einsicht, das ich wohl das Recht habe mich zu zerstören (Was ich mittlerweile gar nicht mehr will) aber ich habe nicht das Recht auch noch das Leben meiner Kinder zu zerstören.
Ausserdem mache ich eine Hypnotherapie.
Gruß
roteträne