Auswandern-Uruguay ! Die Alternative zu Europa ? - Warum will ich eigentlich weg?

Mit anderer Leute Geld ist gut wirtschaften

Re: Kundus




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Hasta la vista!

Re: Mit anderer Leute Geld ist gut wirtschaften




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Re: Mit anderer Leute Geld ist gut wirtschaften

Guten Morgen Unmünner ,

Du gehörst, gesamtgesellschaftlich gesehen, ungefähr zu den ersten 1% der Bevölkerung, die das mit den 1% und 4% verstehen

Na erstmal warten was passiert, wenn Ata das auch kapiert.
Unsere investigative Presse hat das auch nicht an die große Glocke gehängt, ach: Sie wissen genau was passiert, wenn das allen klar ist wie das läuft: Die kompletten verlogenen heuchelnden Eliten der BRD (Bänkster, Politiker, Medien etc.) würden weggewischt. Also muß dieses Dreigestirn zusammenhalten und weiterlügen.

Tatsächlich läuft es aber schon seit gut 1 Jahr so, und genau das ist der "Trick", um die Banken hochzupäppeln und die Boni weiter auszuzahlen. Geld vom Staat für 1% leihen und an den Staat für 4% verleihen ist ja so ein geniales Geschäftsmodell, da muß man Super-toll sein, um da draufzukommen, und diese herausragend geniale Leistung verdient natürlich die Honorierung durch entsprechende Boni

Übrigens zahlen Firmen und Vermieter auch wesentlich höhere Zinssätze, und so leisten wir alle unserenTeil zur Subvention notleidender Investmentbänkster: Selbst werden wir mit Alibizinsen abgespeist, zahlen aber über Produktpreise, Mieten (und künftig auch Steuern auf Staatsverschuldung) die "höheren" Zinsen.

Trotzdem, eine kleine Korrektur: Niemand hat das Geld, weder der Staat noch die Banken. Es wird von den Zentralbanken erfunden und für 1% an die privilegierten Investmentbanken verliehen. Also, die Zentralbank gewährt der Geschäftsbank einen Kredit!! Mit neugeschaffenem Geld aus der Luft! Als "Kreditsicherheit" genügen der Zentralbank die Staatsanleihen, denn Staatsanleihen sind per se ja AAAAAA und "mündelsicher" und pipapo, die beste aller denkbaren Sicherheiten :D; verpfändet die Arbeitsleistung künftiger Steuersklavengenerationen. Die Bilanzen der Banken sind auch ok, auf der Aktivseite haben sie Staatsanleihen, auf der Passivseite Schulden bei der EZB; mit 3% Automatisch-gewinn.

Dann weißt Du übrigens auch, daß gewisse Kreise an einer hohen Staatsverschuldung sehr interessiert sind, weil sie daran profitieren. "Schuldenbremse" ist was fürs doooofe Volk.

Das nennt sich "Quantitative easing" (vielleicht schon mal gehört), wurde in allen westlichen Volkswirtschaften nach der Finanzkrise angewandt (EU, USA, GB, glaube auch Japan) und ist eine neue Dimension. Bis dato waren die Staatsanleihen im Wesentlichen gehalten von den Lebensversicherungen, das nennt sich dann "kapitalgedeckte Altersvorsorge" (die wurde so sehr promotet, einzig, um die Verschuldungsfähigkeit des Staates zu erhöhen!! Und weil die Üblichen Verdächtigen gut dran verdienen ...) Tatsächlich wird dadurch natürlich das vorhandene, ersparte Geld verwässert. Langfristfolge Inflation, spätestens nach Ende der Depression.

"Geld" ist in unserem Schuldgeldsystem immer = Schulden: Soviel Schulden vorhanden sind, soviel Geld ist vorhanden. Neue Schulden gebären neues Geld.

Wissen auch weniger als 1%, ich auch erst seit wenigen Jahren.

Selbstredend kann ein Monopolgeldsystem, mit Geldschöpfungs-Privilegien für Noten- und Investmentbanken, niemals "marktwirtschaftlich" sein, es ist per se zentralistisch.

Anders wäre es bei einem echten Warengeld, das nicht auf Schöpfung durch Schulden beruht, sondern auf Waren wie Öl, Kupfer, Gold usw., oder einem entsprechenden Korb.

Kennedy hatte so etwas wohl angedacht, die Folgen sind bekannt Einem anderen, der Name fängt mit H an, hat das System auch nicht gepaßt, er und sein Finanzminister hatten dafür was andres erfunden (Mefo-Wechsel), aber das war genauso Betrug und die hätten auch keine Tausend Jahre gehalten. Heute wehren sich vor allem Teile der Moslemwelt gegen dieses System, deshalb werden sie ja auch demokratisiert

Gruß an alle Ungläubigen, - Harald

Re: Mit anderer Leute Geld ist gut wirtschaften

Hallo Leute in Deutschland, Uruguay und sonstwo auf der Welt.

überall auf der Welt, mit Ausnahmen von z.B. Nordkorea, gibt es die im Wald lebenden bärtigen Räuber, mit den zwei Steinschlosspistolen im Gürtel und dem spitzen großen Schlapphut, heute als Bänker bezeichnet und ihre Helfershelfer, heute Politiker genannt. In Grimms Märchen wurden sie in einem Sac k gesteckt und wenn die hungrigen und mittellosen Dörfler mit einem dicken Stock draufhauten, trafen sie IMMER den Richtigen.

Daher sollte man alte Märchen-Traditionen in der Realität wieder aufleben lassen

Übrigens zahlt der deutsche Staat aktuell 0,19 !!!!% Zinsen aufs
Tagesgeld.
www.bundeswertpapiere.de
Ist doch auch was, für uns Naivlingen, oder?
Wie war denn noch mal die aktuelle Inflationsrate, ohne den Preisverfall bei der Unterhaltungselektronik???



*Prominenz schützt vor Strafe*
*Das deutsche Strafgesetzbuch ist ein Handelsgesetzbuch*
*Diese Zeilen sind ursächlich durch die normative Kraft des Faktischen geschrieben*

Re: Mit anderer Leute Geld ist gut wirtschaften

Noch mal zu den deutschen Märchen:

bei der HSH Nordbank, wird der allseitsbewerte Goldesel abgeschafft. Zukünftig müssen die HSH Vorstände etwas mehr für ihre paar Kröten leisten.
Das neue Vergütungsgesetz stellte gestern Hilmar Kopper vor:

1 Grundgehalt max 500 000 Euro
2 zuzüglich geldwerte Vorteile wie Dienstwagen mit Fahrer, eine Unfallversicherung, und pro Jahr 20% des Gehaltes als Altersvorsorge, statt wie früher 60% der alten Bezüge als Rente zu zahlen.
3 Dazu kommen erfolgsabhängige Vergütungen in Form von ansparbaren Punkten. Sie kommen nur zur Auszahlung,wenn die Bank ihr angepeiltes Ziel erreicht. Der Wert der Punkte richtet sich nach dem Erfolg der Bank in Relation zum Wettbewerb. Das verhindert, daß eine Vergütung gezahlt wird, nur weil eine gute Marktentwicklung diese Ziel möglich macht. Die Höhe der Prämie wird vertraglich vereinbart und dürfte so zwischen 60 und 120 % des Grundgehaltes liegen. Bei Bestleistungen auch mal das Zweifache des Grundgehaltes von 500 000Euro. Das aber nur, wenn die Bank drei Jahredividendenfähig ist.



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*Diese Zeilen sind ursächlich durch die normative Kraft des Faktischen geschrieben*

Re: Kundus

Wer viel Zeit hat kann sich eine Vortragsreihe von Prof Senf ansehen
https://www.infokrieg.tv/vortragsreihe_mit_prof_bernd_senf_2008_12_21.html


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Miet mich!

Re: Mit anderer Leute Geld ist gut wirtschaften




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Weit weit weg

Wunderbare 10000 km +

https://sklaven-ohne-ketten.blogspot.com/2009/03/privatisierung-und-globalisierung-i.html




PS. Habe irgendwo gelesen, der Initiator dieses Links habe einen Professorentitel und sei eher links! Aber eh wurscht - oder?

Re: Geht es mit Deutschland bergab?




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Re: Kundus

Habe mir jetzt 30min Euere Diskussion durchgelesen, weitgehend echt spannend, differenziert u.s.w. , aber bei der Sache mit dem 1%, die das Spiel mit den ein und vier Prozent durchschaut hätten (natürlich Ihr), fängt es an zu haken - irgendwo hat ja jeder recht, zum kotzen korrupt ist das System auch m.E., ABER:
Das 1%-Geld der EZB ist, mit 1% historisch billig und mit 12 Monaten Laufzeit historisch "langfristig geborgt", natürlich wieder geeignet, allerdenkliche Blasen zu pusten, aber, es ist kein Selbstläufer.
Insbesondere, dass wenn Ihr Recht hättet, doch der Grad der Abgebrühtheit der Akteure in einem ziemlich kläglichen Missverhältnis zu den offensichtlich unendlichen Erträgen stünde, da sie ja ein jeder, zumindest Euer Club der 1%, durchschauen könnte.

Ohne Frage systemfehlerhaft, aber nicht auf Bildzeitungsniveau erklärbar, da:

Das 1%-Geld der ZB's, insb. der EZB, wird auf einen Horizont von 12 Monaten zu diesen Konditionen verliehen.

Wenn sich die Schlaubank Ci. hierfür 10-jährige Staatsanleihen für ca. 3% (nicht 4!) in's Depot tut, ist das eine kurzfristige Eigenkapitalrendite von 200%.
Die gekaufte Staatsanleihe verlangt aber eine deutlich längere Haltedauer.

Wenn die Zinsen steigen, steigt auch das Zinsniveau auf Anlegerseite, und die "3-%-Staatsanleihe" verliert eklatant an wert.

Aus dieser kann man dann nicht so eben mal wieder aussteigen, um seinen vor 12 Monaten billig geliehenes Geld zurück zu zahlen, die Liquidation der Anleihe ginge dann mit einem eklatant verminderten Rückkaufswert von statten - welcher sich eben an dem vom Markt erwarteten Zinsniveau orientiert.

Denn, wie schon ATA bemerkte, zahlt der Staat momentan nur 0,19% Zinsen aufs Tagesgeld!!!!
Er verdient also noch 0,81% Marge beim Verleih von 1%-Krediten!
Dies wird deutlich, wenn Ihr den Wirtschaftsteil einer Zeitung mit mehr als 4 Wörtern pro Satz aufschlagt, dort gibt es Tabellen, in denen Staatsanleihen mit Ihrem Ausgabedatum, der Laufzeit und dem seinerzeit festgesetzten Zinssatz VARIABEL gehandelt werden!
D.h., dass Eure in Neidkultur (sorry, konnte ich mir nicht verkneifen) den Banken angedichtete "perpetoummoneymake"-Dings leider nicht hinhaut - Ihr heute mit billigem Geld und minimalem Eigenkapitalanteil eingegangenes Engagement wird sie einholen, WENN SIE ES BEI HÖHEREN ZINSEN WIEDER LIQUIDIEREN MÜSSEN!!!!!

Wie gesagt, alles schön und gut, aber Eurem Feind eine so profane Allmacht zu unterstellen ist fahrlässig - Die haben da weit bessere Methoden...